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Private Krankenversicherung

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In der PKV kann sich eine Selbständiger, Freiberufer, Beamter oder Student sofort versichern. Bei Arbeitnehmern wurde der Wechsel durch das GKV Wettbewersstärkungsgesetz (Neuregelung der Versicherungsfreiheit) weiter erschwert.

Wechsel kann jeder der die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreitet. Allerdings gibt es Unterschiede zu früher.

Jahresarbeitsentgeltgrenzen

Jahresarbeitsentgeltgrenzen
2003 2004 2005 2006 2007 2008
45.900 -€ 46.350 -€ 46.800 -€ 47.250 -€ 47.700,-€ 48.150,-€

Wechsel für Arbeitnehmer wurde erschwert

Bislang könnten Sie in die PKV wechseln, wenn Sie die Jahresentgeltgrenze überschreiten werden. Sie haben zum 01.01.2004 einen neuen Job und es war klar das Sie im Jahr mehr wie 46.350 -€ verdienen werden. Sie konnten sofort 01.01.2004 in die PKV. Jetzt ist der Zugang zur PKV bei Arbeitnehmern noch weiter erschwert worden.

Egal ob Berufseinsteiger oder nicht. Wird die Jahresarbeitsentgeltgrenze in drei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren überschritten, können Sie in die private Krankenversicherung mit Ablauf des dritten Kalenderjahres wechseln, wenn Sie die geltende Jahresarbeitsentgeltgrenze im vierten Kalenderjahr auch überscheiten.

Nehmen wir an wir befinden uns in der Vergangenheit und Sie hätten im November 2004 einen neuen Job gehabt. Sie könnten Ende 2007 in die PKV, wenn Sie 2008 über 48.150 € verdient hätten. Wäre ihr Gehalt bei 47.700 € geblieben, wären Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) geblieben. Ausnahme Sie hätten mit Ihrer Beschäftigung von 2004 und Ihrer neuen Beschäftigung ab November 2004 die 46.350-&euro überschritten, hätten Sie schon Ende 2006 wechseln können.

Einmalzahlungen, Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld können Sie zu Ihrem Bruttogehalt addieren und die Jahresarbeitsentgeltgrenze (=Versicherungsplichtgrenze) zu überscheiten.

PKV – Rechengrössen 2008

Für das Jahr 2008 West Ost
Beitragsbemessungsgrenze in der Gesetzlichen Rentenversicherung 63.600,-€ (5.300,-€ mtl.) 54.000,-€ (4.500) € mtl.
Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung 43.200,-€ (3.600,00 € mtl.)
Allg. Jahresarbeitentgeltgrenze (Versicherungspflichtgrenze KV +PPV ) 48.150,-€ (4.012,50- mtl.)
Besondere Jahresarbeitentgeltgrenze (PKV Bestandsversicherte bis 2002) 43.200 ,-€ (3.600,00 € mtl.)
Durchschnittlicher allg. Beitragssatz 14,8%

Regelungen der Gesundheitsreform

Ab dem 01.01.2009 haben Neukunden in der Krankenvollversicherung ein dauerhaftes Recht auf einen Wechsel des Versicherungsunternehmens. Dabei werden die Alterungsrückstellungen max. in Höhe des Basistarifs mitgegeben.

Bestandskunden (mit Vertragsschluss vor dem 01.01.2009) können im ersten Halbjahr 2009 in den Basistarif eines anderen Versicherers wechseln und dabei ihre Alterungsrückstellungen in Höhe des Basistarifs mitnehmen .Nach diesem Wechsel beträgt die Mindestverweildauer im Basistarif 18 Monate.

Nicht versicherbar in der privaten Krankenversicherung

Bezieher von Arbeitslosengeld II (ALG II) sind in der Pflichtversicherung und zahlen in die gesetzliche Krankenversicherung, Pflegeversicherung und den Mindestbeitrag zur Rentenversicherung. Wer jedoch bist zum 31.12.2004 Arbeitslosenhilfe bezogen hat, aber kein ALG II erhält, ist seit dem 01.01.2005 nicht mehr durch die Bundesagentur für Arbeit kranken- und pflegeversichert.

Haben Sie keinen Schutz über die Familienversicherung, muss eine freiwillige gesetzliche oder private Krankenversicherung abgeschlossen werden. In der Familienversicherung können Ehepartner, eingetragene Lebenspartner und minderjährige Kinder beitragsfrei mitversichert werden. Kinder in Schul- oder Berufsaufsbildung können bis zum 25. Lebensjahr mitversichert werden. Keine Versicherungspflicht besteht bei einem Einkommen von weniger als 400 Euro monatlich. Sozialhilfeempfänger sind den gesetzlich Krankenversicherten gleichgestellt. Die Kosten werden vom Sozialhilfeträger erstattet.

Studenten steht es frei zwischen der private Krankenversicherung und der Familienversicherung zu wählen. Die Familienversicherung ist generell günstiger, es dürfen aber die Einkommensgrenzen nicht überschritten werden.